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Auf jede andere Weise · Band 1
Emilia wählt die dritte Reihe, weil sie dort denken und schauen kann, ohne ertappt zu werden.
Emilia wählt die dritte Reihe, weil sie dort als Einzige denken und starren kann, ohne dabei ertappt zu werden. Sie ist Masterstudentin. Yvette ist die Historikerin vorne im Raum — brillant, mit Sara verheiratet und vollkommen tabu. Als das Semester endet und das Machtgefälle verschwindet, wird aus dem, was Emilia für eine stille Schwärmerei gehalten hat, eine Einladung, mit der sie nie gerechnet hätte: Sara und Yvette wollen sie. Nicht als Experiment. Nicht als Gast. Als Dritte. Doch Wollen ist der einfache Teil. Eifersucht sitzt mit am Tisch. Ebenso die Geschichte, die Emilia niemals mit ihnen teilen kann: die Witze, bei denen sie nicht dabei war, die vertrauten Kürzel, die über Jahre entstanden sind, bevor sie dazukam. Jeden zweiten Freitag setzen sie sich zusammen — Kerzen, Wein, ein Notizbuch — und versuchen, die schwierigen Dinge laut auszusprechen. Wofür sie dankbar sind. Was noch immer schneidet. Was sie brauchen und nicht benennen können. Jeden zweiten Freitag ist ein literarischer Roman über drei Frauen, die etwas aufbauen, wofür ihnen niemand einen Bauplan gegeben hat. Ein Roman über Begehren, das den ersten Kuss überdauert, über die Entscheidung für Wahrheit statt elegante Lügen und über die störrische, unvollkommene Arbeit, einander Raum zu geben — nicht nur im Bett, sondern in einem Leben. Für Leserinnen und Leser, die queere Liebesgeschichten suchen, in denen niemand gerettet wird, niemand zum Lehrstück wird und die schwierigste Szene am Küchentisch stattfindet.
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Hörprobe in VorbereitungEmilia wählt die dritte Reihe, weil sie dort denken und schauen kann, ohne ertappt zu werden.
Emilia wählt die dritte Reihe, weil sie dort als Einzige denken und starren kann, ohne dabei ertappt zu werden. Sie ist Masterstudentin. Yvette ist die Historikerin vorne im Raum — brillant, mit Sara verheiratet und vollkommen tabu. Als das Semester endet und das Machtgefälle verschwindet, wird aus dem, was Emilia für eine stille Schwärmerei gehalten hat, eine Einladung, mit der sie nie gerechnet hätte: Sara und Yvette wollen sie. Nicht als Experiment. Nicht als Gast. Als Dritte. Doch Wollen ist der einfache Teil. Eifersucht sitzt mit am Tisch. Ebenso die Geschichte, die Emilia niemals mit ihnen teilen kann: die Witze, bei denen sie nicht dabei war, die vertrauten Kürzel, die über Jahre entstanden sind, bevor sie dazukam. Jeden zweiten Freitag setzen sie sich zusammen — Kerzen, Wein, ein Notizbuch — und versuchen, die schwierigen Dinge laut auszusprechen. Wofür sie dankbar sind. Was noch immer schneidet. Was sie brauchen und nicht benennen können. Jeden zweiten Freitag ist ein literarischer Roman über drei Frauen, die etwas aufbauen, wofür ihnen niemand einen Bauplan gegeben hat. Ein Roman über Begehren, das den ersten Kuss überdauert, über die Entscheidung für Wahrheit statt elegante Lügen und über die störrische, unvollkommene Arbeit, einander Raum zu geben — nicht nur im Bett, sondern in einem Leben. Für Leserinnen und Leser, die queere Liebesgeschichten suchen, in denen niemand gerettet wird, niemand zum Lehrstück wird und die schwierigste Szene am Küchentisch stattfindet.
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