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In Turm 17 funktioniert die Heizung immer schlechter, und die Bewohner beginnen, ihren Alltag daran anzupassen.
Eva zieht mit ihren Kindern ins Wohnzimmer, während Turm 17 immer kälter wird. Noura, Mateo und Hélène suchen mit den Bewohnern nach Wärme zwischen Hausregeln und Bürokratie. Ein Gegenwartsroman über Nachbarschaft und die Grenzen gegenseitiger Hilfe.
Als E-Book und Paperback erhältlich.
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Hörprobe in VorbereitungIn Turm 17 funktioniert die Heizung immer schlechter, und die Bewohner beginnen, ihren Alltag daran anzupassen.
Eva lässt ihre Kinder nicht mehr im kalten Schlafzimmer schlafen, sondern zieht mit ihnen ins Wohnzimmer. Andere Bewohner bleiben länger in der Eingangshalle, in der Waschküche oder im Treppenhaus, weil es dort wärmer ist als in ihren Wohnungen.
Noura putzt nachts im Gebäude und merkt schnell, wo sich die Menschen aufhalten und welche Bereiche des Hauses etwas wärmer bleiben. Mateo vom Sicherheitsdienst muss entscheiden, wann Gemeinschaftsflächen einfach benutzt werden und wann von ihm erwartet wird, die Leute weiterzuschicken. Hélène sammelt Temperaturmessungen, Beschwerden und unbeantwortete Schreiben, damit später niemand behaupten kann, das Problem sei nicht bekannt gewesen.
Je kälter der Winter wird, desto voller werden die wenigen wärmeren Orte im Haus. Provisorische Lösungen sprechen sich herum. Eine wärmere Nachbarwohnung, ein Stuhl neben einem Trockner, ein Treppenabsatz oder ein verschlossener Nebenraum können plötzlich wichtig werden.
Doch jeder dieser Orte hat Grenzen. Der Platz reicht nicht für alle, nicht jeder kann ständig helfen, und nicht alle Bewohner erfahren zur gleichen Zeit von denselben Möglichkeiten.
Warme Ecken kalter Turm ist ein Gegenwartsroman über gewöhnliche Menschen, die versuchen, durch einen kalten Winter zu kommen, während Arbeit, Familie, Hausregeln und Bürokratie einfach weiterlaufen.
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